Käfer und Co.- Ein musikalisches Mitmachmärchen an der Hubäckerschule

 

Einen Schulvormittag der ganz besonderen Art erlebten alle Schülerinnen und Schüler der Hubäckerschule, als Frank Ströber mit seinem musikalischen Mitmachmärchen „ Käfer und Co - Wenn zwei sich streiten….“ zu Besuch kam.

Bereits im Voraus bekam jede Klasse eine CD mit den Refrains der Lieder zugeschickt, sodass die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern die sehr eingängigen Texte und schwungvollen Melodien bereits einstudieren konnten.

 

So waren die Kinder am Tag der Aufführung schon besonders gespannt und gleichzeitig bestens darauf vorbereitet, bei dem Musical „mitzumachen“.

Schnell ließen sich alle in den Bann der Geschichte rund um den coolen Käfer Kurt und die zurückhaltende Raupe Rita ziehen.

Kurt, der tollste Käfer der Insektenschule, verhielt sich gegenüber der neuen Schülerin Rita gemein und machte ihr, zusammen mit seiner Gang, das Leben schwer. Doch zum Glück freundete sich die Raupe mit Victoria Motte an und im weiteren Verlauf nahm die Geschichte eine entscheidende Wende.

 

Auf ganz einfühlsame und kindgerechte Weise wurden den Grundschülern hier Themen wie „Konflikte bewältigen“, „Außenseiter sein“, „Versöhnung“ und „Freundschaft“ nahegebracht.

Besonders spannend war, dass der Erzähler einige Schülerinnen und Schüler in die Rollen der Insektenkinder schlüpfen ließ. Andere durften die Ansage übernehmen und weitere sorgten für klangliche Begleitung. Alle übrigen Zuschauer durften Insektengeräusche imitieren und sangen begeistert die bereits bekannten Lieder mit.

 

Als nach rund 60 Minuten die mitwirkenden Schüler unter tosendem Beifall die Bühne verließen, war es ganz offenkundig: Die Aufführung war ein voller Erfolg und hat Schülern wie Lehrern großen Spaß gemacht!

 

   Text: Daniela Kaffenberger/ Fotos: Jörg Himmelsbach

 

Weihnachten im Schuhkarton

In diesem Jahr wurden an der Hubäckerschule rund 50 Päckchen gepackt, die über die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" verschickt werden. Die Pakete sollen Kinder in Ländern erreichen, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht wie uns. Ein großen DANKE an alle, die mitgepackt haben und so ein Stück Weihnachtsfreude verbreiten!

 

Esther Hoffmann

 

 

 

 

 

 

 

Wir bauen Roboter

Einen besonderen Schulvormittag erlebten alle Viertklässler, als sie Besuch vom Institut für Jugendmanagement aus Heidelberg bekamen. Zwei Mitarbeiter des Instituts, dessen Partnerschule wir sind, schleppten mehrere Boxen ins Klassenzimmer. Was da wohl drin war? In den drei Stunden lüftete sich bald das Geheimnis. Nachdem die Kinder zunächst ihr Wissen über Roboter mitgeteilt hatten, durften sie in Partnerarbeit aus Legoteilen einen Roboter zusammenbauen. Die Bedienungsanleitung fand sich auf Tablets, die natürlich einen besonderen Reiz für die Kinder darstellten. Es blieb aber nicht beim reinen Bauen, sondern jede Gruppe durfte seinen Roboter selbst programmieren und so z.B. die Geschwindigkeit oder die Richtung steuern. Das war ein großer Spaß und funktionierte bei allen super. Toll, wenn Kinder die Möglichkeit haben, Neues zu lernen und auszuprobieren, das über den normalen Schulalltag hinausgeht.

Esther Hoffmann

 

 

 

 

 

Chemie ist das, was knallt und stinkt

 

Diese Erfahrung machten die Kinder der Klasse 4b ganz und gar nicht, als sie das Stammwerk des weltweit größten Chemiekonzerns - das ist die BASF in Ludwigshafen - besuchten.

 

Freundlich wurden sie von den BASF-Mitarbeiterinnen Frau Stohner und Frau Diehl  im modernen Labor für junge Forscher, dem „Kids´ Lab“, begrüßt.

 

Zunächst gab es von Frau Stohner interessante Informationen zur BASF. Gegründet wurde sie 1865 von  Friedrich Engelhorn. Der Forscherchemiker der ersten Stunde hieß Heinrich Caro.  Sein Büro ist bis heute im Original erhalten und Teil der Ausstellung. Bei der BASF Ludwigshafen arbeiten rund 39 000 Menschen. Im Vergleich dazu: Die Stadt Hockenheim hat rund 21 000 Einwohner. Neben dem Stammwerk Ludwigshafen gibt es Werke in anderen europäischen Ländern, in Asien und in Amerika. Die BASF Ludwigshafen liegt direkt am Rhein. Sie hat einen eigenen Hafen und einen eigenen Bahnhof. Hier werden täglich Rohstoffe angeliefert, die in den Fabriken verarbeitet werden. Von hier werden auch die fertigen Produkte der BASF zu ihren Kunden transportiert.

 

Nun sollten sich die Jungen und Mädchen auf eine „Zeitreise durch die Chemie“ begeben.

 

Zu erkunden gab es im „Alchemistenkeller“ die Anfänge der Chemie. Mit Mörser und Stößel, einem Siebeturm, dem Peleusball, einem Scheidetrichter und einer Balkenwaage wurden unterschiedliche Aufgaben bearbeitet.

 

Im Erfinderlabor wurden Säurenachweise mit Malvenblüten durchgeführt. Malvenblüten wurden mit Wasser zu Malventee aufgegossen, der eine blaue Farbe hat. Mit diesem Malventee konnte in Gummibärchen, Bonbons, Kaugummis, Fruchtkaugummis, Maoam, Karamelbonbons und Marshmallows Säure in unterschiedlicher Konzentration festgestellt werden. Ist keine Säure enthalten, bleibt der Malventee blau. Ist Säure vorhanden, färbt sich der Tee lila. Die Kinder lernten Säuren in Zitronensäure, Essigsäure, Kohlensäure und Fruchtsäure zu unterscheiden.

 

Im Zukunftslabor untersuchten die Kinder Pampers-Windeln. Zunächst trennten sie Pampers in ihre unterschiedlichen Bestandteile. Die Aufmerksamkeit wurde dann auf ein Pulver gelenkt, das aus unzähligen Kügelchen besteht und wie Zucker oder Salz aussieht. Zucker und Salz lösen sich in Wasser auf. Nicht jedoch das besondere Pulver, das in der Pampers gefunden wurde. In Wasser quellen diese Kügelchen auf und saugen alle Flüssigkeit auf. Das Pulver einer Windel kann einen halben Liter Wasser binden. Dann ist die Pampers ganz dick und schwer. Das Pulver heißt Superabsorber.

 

Nach einem abwechslungsreichen Vormittag machte sich die Klasse 4b auf den Weg zurück nach Hockenheim.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16. Pausenspieltag am 11.10.2019

Die Huschu bewegt sich

 

Auch zu Beginn dieses Schuljahres konnten die Schülerinnen und Schüler der Hubäckerschule wieder die verschiedenen Pausenspielgeräte kennenlernen, um sich reichlich zu bewegen. Obwohl es das Wetter dieses Mal nicht ganz so gut mit uns meinte und wir zwischenzeitlich etwas Nieselregen in Kauf nehmen mussten, hatten die Kinder sehr viel Spaß am Spielen. Klassische Hüpfspiele und Gummitwist kamen ebenso zum Einsatz wie der Scoopball oder das Bowlingspiel.

 

Dank des tollen Einsatzes vieler Eltern, die den Kindern an den verschiedenen Stationen helfend zur Seite standen, konnte der Parcours zuerst von den Dritt- und Viertklässlern durchlaufen werden. Anschließend betreuten die „Großen“ die Stationen und begleiteten die Erstklässler auf ihrer sportlichen Entdeckungsreise.

 

Schön ist, dass die Kinder nun wieder die Vielfalt unserer Spielgeräte kennengelernt und neue Anreize bekommen haben, sich während des Schultags zu bewegen.

 

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich für die klasse Unterstützung der Eltern, ohne die ein solcher Tag nicht hätte stattfinden können.

 

 

 

Text: Ann-Kathrin Dargatz/ Fotos: Schule

 

 

 

 

 

 

Klassenfahrt der 4a+c

Ende September war es endlich so weit: Zwei vierte Klassen machten sich mit dem Zug auf den Weg nach Mosbach-Neckarelz in die Jugendherberge. Dort angekommen gab es einen kleinen Mittagsimbis, bevor es zur Stadtführung nach Mosbach losging. Gut gestärkt waren alle Kinder bei der Führung duch das mittelalterliche Städtchen interessiert dabei. Danach durften endlich die Zimmer bezogen werden. Die große Herausforderung des Bettenbeziehens konnte nur gemeinsam gelöst werden! Am Abend bekamen wir Besuch von einem Autor, der eine spannende Abendteuergeschichte rund um die Burg Guttenberg vorlas.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug am Neckar entlang nach Gundelsheim und wanderten auf die Burg Guttenberg. Dort besuchten wir eine beeindruckende Greifvogelshow und besichtigten die Burg. Sehr gut gefallen hat den Kindern das Picknick auf dem Burgfried. Als wir wieder zurück waren, gestaltete das Team der Jugendherberge einen mittelalterlichen Abend mit wunderbarem Essen und verschiedenen Spielen.

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und der Rückweg musste angetreten werden. Es waren tolle Tage, die allen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

 

Esther Hoffmann