Wir Drittklässler auf großer Fahrt

Vom 1. Juli bis 3. Juli 2019 durften wir Mädchen und Jungen der Klasse 3b ins Schullandheim in die Jugendherberge Walldürn fahren. Begleitet wurden wir von Frau Baust, Frau Wagner und Herrn Schiemer.

 

Früh am Montagmorgen trafen wir uns am Bahnhof Hockenheim. Unser Gepäck luden wir in das Auto von Frau Koschate, die es freundlicherweise für uns in die Jugendherberge Walldürn transportierte. So konnten wir unbeschwert in den Zug einsteigen.

 

In Mannheim stiegen wir um in die S-Bahn. Die abwechslungsreiche Fahrt ging über Heidelberg am Neckar entlang nach Seckach. Hier mussten wir noch einmal umsteigen und erreichten zur Mittagszeit unser Ziel Walldürn. Zu Fuß marschierten wir zur Jugendherberge und legten im Schatten der Bäume eine Mittagsrast ein.

 

Auf dem Nachmittagsprogramm stand eine Wanderung zum Abenteuerspielplatz an der Beuchertsmühle im idyllischen Marsbachtal. Unterwegs kamen wir am Wildschweingehege vorbei, wo uns eine Vielzahl von Frischlingen und stattlichen Wildschweinen lautstark begrüßte. Deutlich ruhiger ging es im Wildgehege der Rehe zu. Die scheuen Tiere versteckten sich hinter Bäumen und Sträuchern und wir mussten sehr genau hinschauen, um sie zu entdecken.

 

Schließlich kamen wir am Spielplatz an und erkundeten  die vielfältigen Spielmöglichkeiten an den Klettergeräten, am Wasserspielplatz und beim Fußballspielen auf der Wiese.

 

Zurück in der Jugendherberge zogen wir in unsere Zimmer ein. Eine Herausforderung stellte das Beziehen der Betten dar. Das Kopfkissen schafften wir oft noch alleine, beim Deckbett mussten unsere Lehrerinnen helfen. Für die Matratze hatten wir glücklicherweise ein Spannbetttuch eingepackt, das ruckzuck übergezogen war.

 

Nach den Anstrengungen des Tages ließen wir uns das Abendessen schmecken. Im Anschluss daran wartete am Abend noch ein besonderer Genuss auf uns: wir besuchten das Walldürner Freibad. Unsere Klasse eroberte die Rutsche und den Sprungturm. Wir brauchten ungefähr eine Viertelstunde, dann hatten wir das gesamte Schwimmbad für uns alleine. Jede Minute im kühlen Wasser genossen wir.

 

Die erste Nacht war nur sehr kurz. Die letzten von uns schliefen irgendwann nach Mitternacht ein, die ersten waren um sechs Uhr morgens bereits wieder topfit.

 

Für heute waren wir im Hochseilgarten „Eventure Park“ Mudau – Steinbach angemeldet. Ein Reisebus brachte uns dorthin. In einer großen Scheune erwarteten uns unsere Trainerinnen und Trainer und stimmten uns auf das Programm des Tages ein.

 

Am Vormittag ging es darum, als Team gemeinsam Aufgaben zu bewältigen. Jeder hilft jedem, einer nimmt Rücksicht auf den anderen, nur gemeinsam sind wir erfolgreich. Sich untereinander absprechen und Regeln genau einhalten, darum ging es. Laura fasste das Lernziel des Vormittags treffend zusammen: „Es gibt nicht einen Bestimmer, sondern alle dürfen etwas sagen.“

 

Am Nachmittag ging es bis 8 Meter hoch hinauf in den Kletterparcour. Wir durften ausprobieren, wie wagemutig wir sind. Gut gesichert mit Helmen und Klettergeschirren  stellten wir uns den Herausforderungen. So, wie sich jeder einzelne von uns das zutraute, absolvierten wir die Aufgaben in luftiger Höhe. Und ganz schön viele bewiesen, dass sie überaus mutig sind.

 

Den Abschluss des Tages stellte die Aufgabe „Rettet euch von der Titanic!“ dar. Noch einmal ging es darum, nicht egoistisch erster sein zu wollen, sondern im Team gemeinsam eine Herausforderung zu meistern.

 

Nach dem Tagesprogramm im Hochseilgarten wurden wir mit einem Eis an Leo´s Eismobil überrascht.

 

Zurück in der Jugendherberge ging es zum Abendessen und anschließend noch einmal in das Freibad Walldürn. Wieder eroberten wir das Schwimmbecken für uns und ließen den ereignisreichen Tag im kühlen Nass ausklingen.

 

Am zweiten Abend schliefen wir alle bald ein und die Nacht verlief ruhig.

 

Leider hieß es am Mittwoch schon wieder Abschied nehmen. Wir mussten unsere Zimmer räumen und nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Mit vielen schönen Eindrücken traten wir unsere Heimreise an.

 

Wir bedanken uns bei den Erwachsenen, die uns diese Klassenfahrt ermöglicht haben:

 

bei Frau Koschate für den Gepäcktransport, bei Frau Berg und Frau Hoffmann für die zusätzliche Begleitung während der Zugfahrten, bei Frau Berg und Frau Horn für die organisatorische Unterstützung und schließlich bei Frau Baust, Frau Wagner und Herrn Schiemer für die Begleitung während der Klassenfahrt.

 

Text und Bilder: Baust, Wagner