Die HuSchu entfliegt in die Welt der Zauberflöte

Der Besuch der TourneeOper wurde von den Schülerinnen und Schülern der Hubäckerschule schon seit Wochen freudig erwartet. Zuvor erhielten die Lehrer Unterrichtsmaterial, um die Kinder auf das Geschehen vorzubereiten. Ein gemeinsames Lied „Glockenspiel und Zauberflöte“, das Titellied der Oper, konnten alle Klassen im Vorfeld einstudieren. Die Viertklässler erarbeiteten darüber hinaus die Entstehungsgeschichte und Handlung der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

 

Am Tag der Aufführung verwandelte sich die Turnhalle der Hubäckerschule fast in ein richtiges Opernhaus. Aufregung machte sich vor Beginn unter den Kindern breit, die als Mitwirkende Papageni auf die Bühne durften. Auch die Zuschauer plapperten lebhaft durcheinander, bis schließlich Vogelfänger Papageno (Bariton), der im Folgenden die Geschichte erzählte, und seine Frau Papagena (Sopran) die farbenfrohe und schön gestaltete Bühne betraten. Sie entführten in zwei Aufführungen alle Schülerinnen und Schüler in die kindgerecht inszenierte Opernwelt.

Zunächst wurden die Hauptfiguren vorgestellt. Hier schlüpften die beiden Darsteller im blitzschnellen Wechsel in die Rolle der Königin der Nacht, des bösen Fürsten Sarastro, in die Rolle des Wächters Monostatos oder des Prinzen Tamino. Hierbei konnten sie das junge Publikum nicht nur durch ihre schillernden und glänzenden Kostüme überzeugen, sondern auch durch ihre stimmliche Meisterleistung beeindrucken.

 

Im weiteren Verlauf verfolgten die Kinder gespannt die Abenteuer des Prinzen Tamino und des Vogelfängers Papageno, die viele aufregende Prüfungen bestehen mussten, bis sie am Ende schließlich ihre Pamina und Papagena glücklich in die Arme schließen konnten. Immer wieder lockerte Papageno durch witzige Späße die Handlung auf und erntete dafür freudiges Gelächter unter den Kindern. Tamino und Papageno wurden bei ihren Abenteuern nicht nur durch wundersame Kräfte von „Glockenspiel und Zauberflöte“, sondern auch durch das Mitsingen der Kinder tatkräftig unterstützt.

 

Am Ende der liebevoll arrangierten Aufführung folgte ein kräftiger Applaus des Publikums. Die beiden Darsteller Christian Wester und Helena Margareta Maier verteilten im Anschluss Autogramme und beantworteten noch geduldig die vielen Fragen der Zuschauer. Zum Beispiel wollte jemand wissen: „Woher kommen die tollen Kleider?“ oder ein anderes Kind fragte: „War es schon immer Ihr Traum, Schauspielerin zu werden?“ Ganz besonders staunten die Kinder, als sie auf Nachfrage erfuhren, dass wirklich alles, was sie heute gehört hatten, von beiden Darstellern alleine und „live“ gesunden worden war. „Das war echt cool und lustig heute!“, hörte man beim Verlassen der Turnhalle und das Publikum war sich nach dem heutigen Tag einig, dass Oper viel mehr Spaß machen kann, als man denkt.

 

Stefanie Haas

 


Hubäckerschule hat die Nase am Motodromlauf ganz weit vorne

Die Schülerinnen und Schüler der bewegten Schule geben Vollgas

 

Traditionell nahmen die Schülerinnen und Schüler der Hubäckerschule, sowie deren Geschwister und Verwandte, erneut am jährlich stattfindenden Motodromlauf teil.

Bei herrlichstem Laufwetter traf sich die HuSchulgemeinschaft an Allerheiligen auf dem Hockenheimring um sich zunächst die Laufnummern abzuholen und sich anschließend schulintern gemeinsam aufzuwärmen.

Danach ging es hoch motiviert an den jeweiligen Start. Die Jüngsten der HuSchu liefen dabei 350m und die Älteren liefen 1100m auf Zeit. Einige Kinder erbrachten sogar die bemerkenswerte Leistung am 5km-Lauf teilzunehmen. Angefeuert von ihren Fans gaben die Kinder ihr Bestes und nahmen beim Zieleinlauf stolz ihre Medaillen entgegen.

Im Schulvergleich war die Hubäckerschule – wie in den vergangenen Jahren auch – die Schule mit den meisten Teilnehmern. Unglaubliche 95 Läufer gingen für die HuSchu an den Start. Ein großartiges Zeichen dafür, dass die Hubäckerschule zu Recht das Siegel „Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ innehat und dass hier nicht nur die Kinder in Bewegung sind! Dafür erhielt die Schule direkt nach dem Motodromlauf einen Pokal bei der Siegerehrung.

Am 24. November besuchte Frau Keller vom Förderverein der Hubäckerschule den in der Aula stattfindenen HuSchu-Treff, um die Teilnehmer des Laufs zu ehren und sowohl die teilnehmerstärkste Klasse als auch die schulintern Erst- bis Drittplatzierten zu küren.

Im schulinternen Vergleich gewann die Klasse 3a von Frau Unser als teilnehmerstärkste Klasse mit 24 Startern den HuSchu-Wanderpokal.

Die schulinterne Rangliste stellte sich wie folgt dar:

 

Lauf

Platz 1

Platz 2

Platz 3

 

 

 

 

Bambini w

Mila HARLACHER (1a)

Philippa NEUBERGER (1b)

Lorena NIELI (1a)

Bambini m

Lian BERISHA (1b)

Maximilian BEIFUß (2b)

Felix CASPER (2b)

 

 

 

 

Schüler w

Livia HERRMANN (3a)

Lena SALLER (4b)

Noemi BUSCEMI (3a)

Schüler m

Giovanni BUSCEMI (4b)

Milian FREUND (3a)

Max ELEY (3a)

 

 

 

 

5 km w

Regina BART (3a)

 

 

5 km m

Teare MEBRATHU (4b)

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Keller vom Förderverein, die die Veranstaltung erneut mit viel Herzblut federführend organisierte und an den Förderverein für das Sponsern der Teilnahmegebühren unserer Schülerinnen und Schüler.

 

Auch im nächsten Jahr wird sich die Hubäckerschule sicherlich nicht vom Treppchen schubsen lassen und erneut Vollgas geben!

Sarah Unser


Klasse 3a schmückt einen Weihnachtsbaum für den Hockenheimer Advent


Autorenlesung mit Josef Koller am 23.11.22

Leselust wecken - Deutschunterricht einmal anders

 

Am 23.11.2022 war Kinderbuchautor Josef Koller zu Gast in der Hubäckerschule. Zu Beginn der Autorenlesung bestand das Publikum aus den Kindern der ersten und zweiten Klassen. Nachdem Schulleiter Jörg Himmelsbach den Autor herzlich willkommen geheißen hatte, ging es auch schon direkt los mit der ersten Geschichte. „Alfredo – ein Pferd geht in die Schule“, lautete der Titel des Buches, aus dem Herr Koller mal vorlas, mal lebendig erzählte. Dabei ließ er einfließen, wie er dazu kam, sich die Geschichte auszudenken und warum es ihm wichtig ist, in den Schulen vorzulesen. Es wurde viel gelacht und Anteil genommen an Mia, die nur dann in die Schule gehen will, wenn ihr Pferd Alfredo auch mitkommen darf. Die Aufregung, die ein solches Unterfangen mit sich bringt, konnten die Kids dieser Altersklasse gut nachvollziehen. Nach dem ersten Applaus zeigte Herr Koller noch ein zweites Buch, das er für Kinder geschrieben hat. „Joko und das Razefumm“ handelt von Joko und einer kleinen Fee, die gemeinsam im Zauberwald Abenteuer erleben. Es wurde nur ein kleiner Auszug aus der Geschichte vorgestellt. Wer im Anschluss an die Lesung Interesse an den Büchern hatte, bekam einen Bestellzettel, um ein Buch kaufen zu können. Jedes Buch wird handsigniert ausgegeben.

Nach einer Pause waren die Großen der HuSchu-Gemeinschaft dran. Vier Klassen versammelten sich in der Turnhalle, um den Autor und seine Bücher kennenzulernen. Für die älteren Kinder hatte Herr Koller das Buch „Die Spezialisten“ ausgesucht, aus dem er auszugsweise vorlas. Interessant für dieses Altersgruppe war, dass es im anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern um den Entstehungsprozess eines Buches ging. Woher kommen die Ideen und wie kommt es von der Idee zu einem Buch? Herr Koller erklärte den Kindern, dass er häufig alltägliche Erlebnisse verarbeitet. Zuerst wird alles mit der Hand in ein großes Notizbuch aufgeschrieben, bevor die Geschichte weiter Gestalt annimmt und auf dem Computer geschrieben wird. Außerdem zeigte er ein Buch in einer Rohversion ohne Bucheinband und erläuterte, wie lange es dauert, bis ein Buch endgültig fertig ist.

Um eine wichtige Erfahrung reicher gingen die Klassen nach einem kräftigen Applaus wieder zurück in den Unterricht.

Esther Hoffmann

18. Pausenspieltag am 12.10.22

Als Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt hat die Hubäckerschule es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Schüler in Bewegung zu bringen und zu halten, ihnen verschiedene Bewegungsangebote zu machen, die den Kindern den Spaß an Bewegung vermitteln.

Einzelne Aktionen und dauerhafte Angebote ermöglichen es allen Schülerinnen und Schülern über den Sportunterricht hinaus, sich regelmäßig und auf vielfältige Art und Weise zu bewegen.

Zum 18. Mal jährte sich bei wunderbarem Bewegungswetter vergangenen Mittwoch der traditionelle Pausenspieltag – ein aktionsreicher Tag für alle Jahrgangsstufen der Hubäckerschule.

Ein wichtiger Bestandteil der Bewegten Hubäckerschule sind die Pausenspiel- und Jonglierkisten, die jeder Klasse sowohl für die Hof- als auch für die Regenpausen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kommen an zwei Tagen in der Woche größere Spielgeräte, wie zum Beispiel Pedalos, Roller, Einräder oder Stelzen zum Einsatz.

Am Pausenspieltag sollen den Schülern vielfältige Bewegungsanregungen und Spielideen mit eben diesen Spiel- und Sportgeräten vermittelt werden. Während die Dritt- und Viertklässler die Bewegungsangebote mit Unterstützung von Eltern wahrnahmen, durchliefen die Erst- und Zweitklässler die Stationen mit Unterstützung der Schülerinnen und Schüler aus den vierten Klassen und gingen gemeinsam auf eine sportliche Entdeckungsreise auf dem Schulhof und in der Sporthalle.

Rührend wurde sich gekümmert und vielfältige Ideen an die Kleinsten an der Schule weitergegeben, die Großen motivierten, ermunterten, lobten und unterstützen ihre Schützlinge.

Somit hatte der Sporttag neben dem sportlichen Lernzuwachs auch einen hohen Anteil am Training der Sozialkompetenz und am Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl unserer HuSchu-Familie.

 

Ein herzliches Dankeschön unseren helfenden Eltern, ohne deren Unterstützung ein solches Sportangebot nicht stattfinden könnte!

 

Sarah Unser