Schuljahr 2021/ 2022

Nimmerlandtheater zu Gast an der HuSchu

 

 Am Freitag, den 29.04.22, gab es eine Vorstellung besonderer Art für die Kinder der Hubäckerschule. Zunächst waren die Klassenstufen 1 und 2 eingeladen, in die Turnhalle zu kommen. Dort war eine große Kulisse in Form eines Zimmers aufgebaut. Vor dem Zimmer standen mehrere Orchesterinstrumente. Nachdem alle Kinder einen Platz gefunden hatten, wurden Sie von den Akteuren des Nimmerlandtheaters begrüßt. Septimus Simion führte die beiden Jahrgänge durch das Programm. Zunächst ging es mit der Instrumentenschau los. Herr Simion erklärte die vier Instrumentenfamilien: Streicher, Blechbläser, Holzbläser, Schlagwerk und ließ jeweils Klangbeispiele erfolgen. Mal selbst gespielt, mal vom Sinfonieorchester Lüneburg eingespielt. Im Anschluss daran durften die Schülerinnen und Schüler vier Instrumente selbst ausprobieren. Lange Schlangen bildeten sich beim Kontrabass, dem Cello, der Geige und der Trommel. Mit großer Begeisterung wurde probiert und wurden Klänge erzeugt. Vielleicht ist das ein oder andere Kind auf den Geschmack gekommen und möchte ein Instrument lernen.

 

Nach einer kurzen Pause auf dem Hof oder im Klassenzimmer traf man sich wieder im „Theatersaal“. Nun begann das Theaterstück über die 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens. Septimus Simion schlüpfte zunächst in die Rolle des jungen Dirigenten Herbert Karavan, der einen Anruf des Konzerthauses Berlin erhielt, um die 9. Sinfonie von Beethoven zu dirigieren. Das war eine großartige Chance für den jungen Mann. Allerdings musste er selbst ein Orchester zusammenstellen. Die Suche gestaltete sich schwierig, bis er von einer zweifelhaften Agentur Musiker versprochen bekam. Im Laufe des Stücks schlüpfte der Schauspieler in verschiedene Rollen, um die seltsamsten Musiker vorzustellen. Ein ganzes Tierorchester versammelte sich in seinem Wohnzimmer. Ein Löwe war z.B. der Paukist, ein Schaf spielte Fagott, eine Gans die Oboe und die Streicher wurden von einem Braunbären und drei Eichhörnchen abgedeckt. Bald kam es zu dem Problem, dass die Tiere sich lieber um ihre nächste Mahlzeit kümmern wollten, statt Beethoven einzustudieren. Der Dirigent hatte seine liebe Mühe, das seltsame Orchester in Schach zu halten. Herr Simion brillierte in seinen Rollen und hatte für jeden Charakter eine besondere Stimme und Mimik parat. Er wusste Kinder und Erwachsene gleichermaßen mitzureißen und zu begeistern. Dementsprechend lebhaft ging es in der Turnhalle zu. Als am Ende der Vorstellung die Orchesterordnung festgelegt war, wurde es leise im Saal. Auf einmal wurden die wunderbaren Töne der 9. Sinfonie als Sprache wahrgenommen. Der Braunbär richtete seine Botschaft, die gerade in diesen Tagen nochmal eine besondere Bedeutung hat, an das Tierorchester, aber auch an die Zuhörer: „Vertragt euch, streitet euch nicht. Seht das Wunder, das wir Leben nennen. Seid Freunde.“ Nun ertönte die 9. Sinfonie, deren tiefere Wahrheit der einzigartigen Verbindung von Beethovens Musik und Schillers Text in die Herzen der Theaterbesucher gespielt wurde. Die Vorstellung wurde unter großem Applaus beendet.

 

Danach wurde das Programm nochmal für die Dritt- und Viertklässler gespielt. Diesmal führte Fynn Zinapold durch die Vorstellung und entführte das junge Publikum in die Welt der Musik und des Theaters.

 

Am Ende des Tages waren alle begeistert und hoffen auf eine weitere Vorstellung.

 

Esther Hoffmann

 


Sportunterricht im Freien - an der HuSchu wird gerollert

Sportunterricht im Freien - an der HuSchu wird gerollert

In Zeiten der Pandemie müssen sich die Schulen den sich stetig ändernden Vorgaben und Bedingungen anpassen. Zuletzt war das unter anderem kontaktfreier Sportunterricht mit Maske bzw. Hallenverbot von coronabedingt isolierten Klassen. Was bot sich da besser an als eine tolle Sportaktion, die im Freien stattfindet und somit mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt?!

Schon im Herbst war der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) Rhein -Neckar mit seiner Beleuchtungsaktion, bei welcher den Kindern der Sinn von ausreichend beleuchteten Fahrrädern und gut sichtbarer Kleidung vermittelt wurde, an der Hubäckerschule. Im Zuge dieses Kontaktes wurde die Schulleitung und Sportfachschaft der HuSchu auf die Rolleraktion des ADFC aufmerksam. So wurde das Rollermobil für die vier Wochen vor den Faschingsferien gebucht. Es wurden 28 luftbereifte Roller nebst sämtlichem Material zur Erstellung von Parcours geliefert sowie eine Sicherheitsbelehrung durchgeführt.

In diesen vier Wochen wurde auf dem Pausenhof und rund um das Schulgebäude gerollert was das Zeug hielt. Die Sportstunden aller Klassen wurden kurzerhand allesamt ins Freie verlegt!

Das Rollern besitzt nicht nur einen enorm hohen Aufforderungscharakter und Spaßfaktor, sondern schult darüber hinaus die sensomotorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und bereitet sie auf das verkehrssichere Fahrradfahren vor.

Auf dem Schulhof wurden die Grundlagen wie abstoßen, Gleichgewicht halten, bremsen und Abstand halten geübt, bevor die Kinder ihr Können beim Durchlaufen verschiedener Parcours unter Beweis stellen konnten. Fleißig wurde über Wippen gefahren, geduckt unter einem straff gespannten Seil hindurch gerollert oder spannende und holprige Abenteuerwege erkundet. Auch Staffelläufe mit unterschiedlichen Aufgabenformaten wurden begeistert durchgeführt. Besonders spannend wurde es, als die Hubäckerschüler um das Schulgebäude herumfahren oder gar einen kleinen Ausflug unternehmen durften. Einige Klassen machten sogar den Rollerführerschein.

Abschließend machten die Zweitklässler eine größere Ausfahrt mit den Rollern bevor das Material vom Rollermobil wieder abgeholt wurde.

 

Zukünftig wird man die HuSchu sicherlich öfter rollend in Bewegung sehen – wir freuen uns schon auf die nächste Aktion mit dem Rollermobil und danken an dieser Stelle dem ADFC für den angenehmen und unkomplizierten Kontakt.


Mit kleinen Sprüngen viel erreichen

Skipping Hearts - ein Präventionsprojekt der deutschen Herzstiftung

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört längst nicht mehr selbstverständlich zu ihrem Tagesablauf.

Skipping Hearts möchte Kinder bewegen und bietet ihnen ein Training im Bereich Rope Skipping (sportliche Form des Seilspringens) an. Rope Skipping eignet sich hervorragend, um Kindern eine gute sportmotorische Basis zu vermitteln. Im Team werden Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft, aber auch Koordination, Beweglichkeit und das Rhythmusgefühl geschult und verbessert. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil pflegt, bei dem Bewegung und gesunde Ernährung eine große Rolle spielen, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.

„Seilspringen macht Schule“ lautet das Motto des Präventionsprojektes Skipping Hearts der Deutschen Herzstiftung. Die Idee dabei ist es, Schulkinder durch Spaß am Seilspringen zu mehr Bewegung zu motivieren.

Schon im Vorfeld sprangen die Viertklässler der Hubäckerschule im Zuge des Sportunterrichtes mit dem Seil, absolvierten das Springseil-Diplom und so manch ein Kind sogar das Meister-Diplom. Die Schülerinnen und Schüler verbesserten sich dabei in den Grundsprüngen, im Rückwärtsspringen, sprangen einbeinig oder mit überkreuzten Armen. Auch Partnersprünge oder Sprünge im langen Seil wurden eingeübt und trainiert.

Auch während des Homeschoolings im vergangenen Jahr wurde die Klasse animiert mit dem Seil zu springen. Dazu gab es über die Website der Herzstiftung eine Choreografie, die sukzessive erweitert und geübt wurde sowie die Aktion „Sprungwochen“, bei der die Kinder gemeinsam Sprünge sammelten und online eingaben, um ihre körperliche Aktivität auf diese Weise, trotz eingeschränkter Sportmöglichkeiten, hochzuhalten.

Dementsprechend gut vorbereitet startete die 4c in den Skipping-Hearts-Workshop kurz vor den Faschingsferien.

 

Am Ende des Workshops waren alle Kinder außer Puste und sich absolut einig: Seilspringen bringt viel Spaß und hält unseren Körper und unser Herz fit!

 

Sarah Unser


Farbenfroher Herbst auf dem HuSchulhof


Pausenspieltag 2021

Die Hubäckerschule bleibt in Bewegung

17. Pausenspieltag an Schule mit Sportprofil

 

Als Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt hat die Hubäckerschule es sich zur Aufgabe gemacht ihre Schüler in Bewegung zu bringen und zu halten, ihnen verschiedene Bewegungsangebote zu machen, die den Kindern den Spaß an Bewegung vermitteln.

Einzelne Aktionen und dauerhafte Angebote ermöglichen es allen Schülerinnen und Schülern über den Sportunterricht hinaus, sich regelmäßig und auf vielfältige Art und Weise zu bewegen.

Zum 17. Mal jährte sich vergangenen Monat der traditionelle Pausenspieltag – ein aktionsreicher Tag für alle Jahrgangsstufen der Hubäckerschule.

Ein wichtiger Bestandteil der Bewegten Schule sind die Pausenspiel- und Jonglierkisten, die jeder Klasse sowohl für die Hof- als auch für die Regenpausen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kommen im Regelfall an zwei Tagen in der Woche größere Spielgeräte, wie zum Beispiel Pedalos, Roller, Einräder oder Stelzen zum Einsatz.

Am Pausenspieltag sollen den Schülern vielfältige Bewegungsanregungen und Spielideen mit eben diesen Spiel- und Sportgeräten vermittelt werden.

In diesem Jahr durchliefen die Kinder die abwechslungsreichen Stationen klassenweise und gingen gemeinsam mit ihren Mitschülern auf eine sportliche Entdeckungsreise auf dem Schulhof.

Abschließend waren sich alle HuSchu-Kinder einig: „Pausenspieltage sind toll – sie dürften gerne häufiger stattfinden.“

Sarah Unser


Aktionswoche "Zu Fuß zur Schule"

Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper

 

Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden vor und macht darüber hinaus Spaß. Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen, nehmen ihre Umwelt bewusster wahr, lernen sich selbstständig im Verkehr zu bewegen, sie sind anschließend wacher, aufmerksamer und können sich besser konzentrieren.

Zur Erinnerung an diese Grundsätze findet jährlich am 22. September der internationale „Zu-Fuß-zur-Schule“-Tag statt. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Hubäckerschule getreu ihrem Motto „Bewegung schafft Fitness, helle Köpfe, Lern- und Lebensfreude“ wieder an dieser Aktion. Die HuSchu-Kids der Klassen 2-4 wurden dazu angehalten bewegt zur Schule zu kommen. In jeder Klasse wurde eine Woche lang die Anzahl der Kinder dokumentiert, die ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zurückgelegt haben. Anschließend wurde prozentual die „bewegteste Klasse“ der Hubäckerschule ermittelt.

Der durch die Sportfachschaft ausgeschriebenen Preis – ein Rückschlagspiel für die Pausenspielkiste – ging in diesem Jahr an die Klasse 4a. Ausnahmslos alle Kinder dieser Klasse kamen eine Woche lang täglich ohne Elterntaxi zur Schule. Prima gemacht – weiter so!

Insgesamt kamen knapp 90 Prozent aller Zweit-, Dritt- und Viertklässler bewegt zur Schule. Das ist ein tolles Ergebnis und darf gerne weiterhin so bleiben!

Diese Aktionswoche ist ein jährlicher Denkanstoß und auch eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob es auch ohne Auto geht. Der Bring- und Abholverkehr vor unserer Schule birgt viele Gefahren und es kommt leider immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen.

In diesem Sinne hoffen wir auf mehr Bewegung auf dem Schulweg – auch außerhalb der Aktionstage.

 

Sarah Unser


Kunstwettbewerb des Kunstvereins

Kunst trifft Treibholz

 

Jetzige Viertklässler der Hubäckerschule gewinnen Kunstwettbewerb des Kunstvereins

 

Ende des vergangenen Schuljahres nahmen die ehemaligen Drittklässler der Hubäckerschule am Kunstwettbewerb „Kunst trifft Treibgut“ des Kunstvereins Hockenheim e.V. teil.

 

Unter der Anleitung der Kunstlehrerinnen Frau Martin, Frau Wörner und Frau Unser gestalteten die Schülerinnen und Schüler einzigartige Kunstwerke. Die Klasse 3a schickte mit ihrem Werk „Entdeckungsreise der Hubäckerfische“ einen ganzen Fischschwarm ins Rennen, die Klasse 3b gestaltete die „Hoggemer Driftwood Schnegge“ und das Werk der Klasse 3c „Lichtspiel“ bestand aus bunt bemaltem Treibgut, das zu einer beleuchtbaren Hängelampe angeordnet wurde.

 

In den vergangenen zwei Wochen wurden diese Kunstwerke in den Fenstern der Bibliothek ausgestellt. Die Aufregung war groß als es hieß, dass jede Klasse einen Preis bekommen wird.

In der Kategorie „Kinder unter 12 Jahren“ erhielten schlussendlich alle drei Klassen einen 1. Preis, der am Samstag auf den Stufen der katholischen Kirche vergeben wurde.

Stolz werden die Kunstwerke nun an der Hubäckerschule ausgestellt und können dort von unserer HuSchu-Gemeinschaft bewundert werden.

Danke an den Kunstverein und die lokale Agenda 21 für das tolle Projekt – gerne mehr davon!

 

Sarah Unser